KOMMUNIKATION

Zwei Sprüherinnen auf frischer Tat erwischt - dank Zeugin

Gesprühte "Kritzeleien" sind individuelle Zeichen der Sprayer und verweisen eindeutig auf die Person. Mit Zeichensprühen wird das Sprayer-Revier markiert. Der Sinn dahinter ist: Jeder soll sie sehen und darüber reden

26.09.20 Zum wiederholten Male kam das Thema „Schmierereien“ auf Stelen, Bänken, Wänden, Papierkörben und anderen öffentlichen Flächen auf der Promenade während des jüngsten Promenadenfrühstücks zur Sprache. Einige Ladeninhaber ergreifen schon eigene Initiative, um die Verunstaltungen zu entfernen, war zu erfahren. Wie Lutz Nienerowski von 3-w-media sagte, sind aber die wirklich effektiven Mittel stark gesundheitsgefährdend und sollten nur unter größten Sicherheitsmaßnahmen durchgeführt werden. Deshalb sei Eigeninitiative nur bedingt zu empfehlen und möglich.

 

Kietzbeamter Polizeihauptkommissar Dirk Paulik berichtete, dass dank einer Zeugin vor einigen Tagen zwei Mädchen auf frischer Tat beim Sprühen gefasst wurden. Es sei aber schwierig, so Paulik, ihnen andere Schmierereien zuzuordnen, denn obwohl die „Zeichen“ genau übereinstimmten, müssen die Täter(Innen) immer auf frischer Tat ertappt werden.

Im Bezirksamt gibt es zu dieser Thematik eine Beschlussvorlage. Auf der Internetseite des Bezirksamtes findet man im Archiv diese Beschlussvorlage 766 als Abschlussbericht zur Fördermaßnahme „Aktives Zentrum Marzahner Promenade 2008 – 2019/20“, vorgelegt auf der 139. Sitzung des Bezirksamtes am 19. November 2019.  Darin heißt es: „Das Bezirksamt arbeitet gemeinsam mit der degewo GmbH an einem Pflege- und Unterhaltungskonzept zur Qualitätssicherung des öffentlich gewidmeten Stadtraumes.“

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