AUSSTELLUNG

GfF - neu ausgerichtet und mit neuer Ausstellung 


27.08.25 Eine neue Fotoausstellung ist derzeit wieder in der oberen Etage des Freizeitforum zu betrachten. Zu sehen sind Bilder des indischen Fotografen von Dr. Unni Pulikkal. Organisator dieser Ausstellung ist wieder die Gesellschaft für Fotografie e.V..


Seit November vergangenen Jahres hingen hier die Bilder des Vereins "100 Bilder des Jahres 2023".

Feierlich im Beisein vieler Vereinsmitglieder wurde diese Ausstellung noch vom damaligen langjährigen Vereinsvorsitzenden Hans-Jürgen Horn eröffnet (wir berichteten).

Doch kurz nach der Eröffnung verstarb Horn plötzlich und unerwartet. 

Der Verein musste sich erst wieder neu ausrichten.

Auf der Internetseite findet man einige kurze Informationen über die aktuelle Situation (Stand 29.07.25):

  • Die Kataloge der Ausstellungen "100 Bilder des Jahres 2022" und "100 Bilder des Jahres 2023" sowie die der 14. und 15. Barnack Biennale sind erschienen und werden in den nächsten Tagen an die Einsender sowie an die Mitglieder verschickt.
  • Der Wettbewerb "100 Bilder des Jahres 2024" wird zunächst ausgesetzt. Er kann nur stattfinden, wenn sich ein neues Team findet, das Wettbewerb und Ausstellung organisiert.
  • Die finanziellen Jahresabschlüsse der GfF 2022 bis 2024 wurden erstellt und die Verlängerung der Gemeinnützigkeit beim zuständigen Finanzamt beantragt.
  • Im Herbst 2025 soll eine Mitgliederversammlung stattfinden, um über die Zukunft der GfF zu diskutieren und erste Entscheidungen zu treffen. Die Mitglieder der GfF werden diesbezüglich demnächst vom Präsidium angeschrieben.






Hans-Joachim Kühn ist Vorsitzender des Landesverbandes Berlin der Gesellschaft für Fotografie e.V.. 



Dr. Unni Pulikkal  

Ein Fotograf, der seine Motive und Energie aus der Natur und dem Reisen schöpft. Und aus Kleinigkeiten, Texturen, Musik, Mystik, der Tradition von Nomaden und Stämmen.

Er liebt es, im Monsun nass spazieren zu gehen. Wandert allein durch die Wälder auf der Suche nach Stille und Schmetterlingen.
Ein Arzt, der sich alles anhört – das Weinen und das Lachen.
Er liebt es zu malen, zu skizzieren, in indischer Musik zu versinken, FineArt-Drucke anzufertigen, National Geographic zu lesen und in seinem Schmetterlingsgarten zu sitzen und zu entspannen.
Ein Sammler von Fotodrucken, leeren Schachteln und Weinflaschen.

Unni Pulikkal wurde 1969 in Chettichal, einem abgelegenen Dorf in Thrissur im südindischen Bundesstaat Kerala geboren.

Er begann während seiner Schulzeit mit Bleistift, Kohle und Aquarellfarben zu zeichnen, wechselte später während seines Studiums zu Öl- und Acrylfarben.
Seit 1998 nutzt er die Fotografie. Die früheren Arbeiten sind eher in der klassischen Bildtradition, Sozialdokumentation und Naturfotografie angesiedelt. Später entwickelte er sich in Richtung konzeptuelle Fotografie und Fotomontagen. Er mag es, Bildkunst mit narrativem Konzeptualismus zu verbinden.
Zahlreiche Ausstellungen in Indien, darunter in Delhi, Mumbai und Cochin. Die Ausstellung im Cleveland Museum of Natural History, Ohio/ USA, im Jahr 2007 war seine erste große internationale Ausstellung.

Seine Werke wurden in Indien und im Ausland in verschiedenen Zeitschriften, Magazinen, Katalogen, Websites, Kalendern, Büchern und Tageszeitungen veröffentlicht.
Er ist Autor von „The Damsels from Heaven“, „Rhapsody in Abstraction“ und „Evolution – Catalogue of Photogrqaphy 1999-2009“ – allesamt Bücher über seine Fotokunst. Das Better Photography Magazine wählte ihn 2007 zu einem der zehn besten Fotokünstler Indiens.

Die Royal Photographic Society in London verlieh ihm 2008 den renommierten Titel ARPS (Associate of RPS).
Er ist Gründungsdirektor der Butterfly Art Foundation in Indien, einer gemeinnützigen Organisation zur Förderung der bildenden Künste und zum Schutz der Natur.
Seine Fotografien befinden sich in verschiedenen Privatsammlungen in Indien, den USA, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland.


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