GASTRONOMIE

Brathähnchen oder Goldbroiler – saftig, knusprig, lecker 

"Alibabas Kebabtasche" hat seit kurzem auch Brathähnchen im Angebot.

 

16.03.21 Seit kurzen gibt es in „Aladins Kebebtasche“, MP 45, auch Brathähnchen im Angebot. Eine leckere Abwechslung zum Döner, wenn man/frau nicht selbst kochen will.

Der Preis ist ähnlich, das halbe Hähnchen gibt es für 3,50 Euro, das ganze für 7 Euro. Guten Hunger wünscht der Gastronom.

Zu DDR-Zeiten hießen die Brathähnchen noch Broiler oder sogar Goldbroiler wegen ihrer goldgelb gebratenen Haut, die zuvor kräftig gewürzt war.

Gibt es außer dem Namen noch einen Unterschied zwischen einem Brathähnchen und einem Broiler? Wer es ganz genau wissen will, findet dazu im Internet einige aufschlussreiche Informationen.

 

 

Danach wiegt ein Broiler etwa 1,5 Kilogramm, ein einfaches Brathähnchen nur 1,2 Kilogramm.

Neben Namen und Gewicht hat der gebrutzelte Vogel auch eine kleine politische Hintergrundgeschichte.

Laut Wikipedia wollten Züchter aus den Ostblockstaaten, allen voran der Sowjetunion, Anfang der 60er Jahre ein besonders fleischreiches Brathuhn züchten, was ihnen aber nicht gut gelungen sein soll.  Dafür hätte aber eine Bremer Firma in den 50er Jahren ein solches fleischreiches Huhn gezüchtet und es an eine US-amerikanische Geflügelfirma verkauft. 

Von dort soll das dicke Huhn über Bulgarien in die DDR gekommen sein. Sogar der Name stammt demnach aus Amerika, Broiler sei angloamerikanischen Ursprungs und leite sich vom mittelfranzösischen bruiller (franz.: brûler = „brennen“) ab.

Somit scheint der „Broiler“ eine langjährige deutsch-amerikanische Geschmacksverbindung zu sein. Dann guten Appetit!

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