Gleich zwei: Juwelias Garten und Konkrete Kunst
14.03.26 Das Schloss Biesdorf (Alt-Biesdorf 55) eröffnet am Sonntag, den 15. März 2026, um 18:00 Uhr zwei neue Ausstellungen. Sie sind bis zum 14. Juni 2026 zu sehen. Unter dem Titel „Juwelias Blüten“ werden im Erdgeschoss Malereien der Drag-Künstlerin Juwelia Soraya präsentiert.
Die von Karin Scheel kuratierte Schau widmet sich Juwelias Garten in einer Neuköllner Kleingartenkolonie, den die Künstlerin mit Kunstblumen, Textilien und Skulpturen in ein Gesamtkunstwerk verwandelt hat.
Gleichzeitig zeigt die Ausstellung Aufnahmen der Fotografin Anja Teske von diesem Ort. Sie begleitet die dortige Gestaltung seit Jahren fotografisch und hat dazu bereits einen Fotoband veröffentlicht.
Parallel dazu befindet sich im Obergeschoss die von Rüdiger Lange kuratierte Gruppenausstellung „IDEE+RAUM“. Über dreißig Kunstschaffende verschiedener Generationen sind darin vereint. Ihre Werke gehören zur „Konkreten Kunst“ oder sind davon inspiriert.
Die Künstlerinnen und Künstler verdeutlichen, wie aus einfachen Formen und Farben etwas völlig Neues entsteht. Ihre Skulpturen, Installationen und Bilder spielen mit dem Raum und regen dazu an, Themen wie Wissenschaft, Architektur oder Design einmal ganz anders zu betrachten.
Zeitgenössische Kunst aus Berlin wird hier gemeinsam mit Werken aus dem Museum Utopie und Alltag (Kunstarchiv Beeskow) gezeigt. Zusätzliche Arbeiten aus dem späten 20. Jahrhundert runden die Ausstellung ab.
Mit ihren Werken vertreten sind: Anni Albers, Kirstin Arndt, Horst Bartnig, Max Bill, Antje Blumenstein, Katrin Bremermann, Klaus Dennhardt, Cécile Dupaquier, Anne Gathmann, Kiki Gebauer, Hermann Glöckner, Monika Goetz, Pablo Griss, Carla Guagliardi, Erwin Heerich, Zora Janković, Peter K. Koch, Karsten Konrad, Franz Küsters, Axel Lieber, Thomas Lenk, Doris Marten, François Morellet, María Muñoz, Lilian Nachtigall, Susanne Piotter, Esther Rosenboom, Fiene Scharp, Thomas Scheibitz, Maik Teriete, Klaus Martin Treder, Sinta Werner, Renate Wolff
Der Ausstellungsfonds Kommunale Galerien sowie die Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt unterstützen die Vorhaben finanziell.
Das Schloss bietet bei freiem Eintritt tägliche Besichtigungszeiten außer dienstags an.