JAHRESZEIT

Der Frühling "begann" mit Cäsar und Papst Gregor VIII.


20.03.26 Heute Nachmittag, exakt um 15.45 Uhr, beginnt offiziell der Frühling. Die kalendarische Einteilung der vier Jahreszeiten wurde maßgeblich mit dem julianischen Kalender (45 v. Chr.) durch Julius Caesar eingeführt.

Er legte Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen als Fixpunkte fest. Eine präzisere Anpassung erfolgte 1582 durch den gregorianischen Kalender, der die Jahreszeiten stabilisierte.

Vor 45 v. Chr.: Die Römer nutzten oft eine weniger präzise Einteilung basierend auf Naturphänomenen, Winden und Sternen.

45 v. Chr. (Julianischer Kalender): Caesar setzte 8 feste Jahrespunkte (4 Solstitien/Äquinoktien + 4 Quartalstage).

1582 (Gregorianischer Kalender): Um Verschiebungen zu korrigieren, wurde der Kalender durch Papst Gregor XIII. reformiert, was die astronomischen Jahreszeiten wieder exakt kalendarisch verankerte.

Meteorologische Definition: Die Gruppierung der Jahreszeiten in volle Monate (z.B. Frühling = März, April, Mai) wurde erst viel später, 1780 durch die Societas Meteorologica Palatina und fest 1958 durch die WMO, definiert.

Die vier astronomischen Jahreszeiten beginnen heute, je nach Erdumlaufbahn, etwa am 20./21. März, 20./21. Juni, 22./23. September und 21./22. Dezember.



Die Japanische Schneekirsche (Prunus subhirtella 'Autumnalis') ist ein 3–5 m hoher, winterblühender Zierstrauch oder kleiner Baum. Sie zeichnet sich durch weiße bis zartrosa Blüten aus, die oft schon von November bis April erscheinen.

Fotos: Uta Baranovskyy

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