Ungefährliche Gespinstmotten statt Eichenprozessionsspinner
11.06.26 Ein aufmerksamer Bürger fand einen total versponnenen Strauch hinter Tedi, fotografierte ihn und schickte das Foto an zuständige Stellen. So ist es richtig. Doch seine Befürchtung bestätigte sich nicht. Foto: privat
In Parkanlagen, auf begrünten Höfen, in Gärten oder am Straßenrand sind an unterschiedlichen Sträuchern stark eingesponnene Gehölzteile zu finden. Im Inneren befinden sich zahlreiche weißliche Raupen mit schwarzen Flecken. Im Umfeld der Gespinste sind alle Blätter abgefressen.
Vorwiegend sind Spindelsträucher betroffen, aber auch Schlehen oder Weißdornbüsche. Die auffälligen Gespinste werden durch verschiedene Gespinstmottenarten hervorgerufen. Eine gesundheitliche Gefährdung des Menschen geht von diesen Gespinstmotten jedoch nicht aus. Die Raupen besitzen keine Allergie auslösenden Haare.
Doch gemeldet werden sollten auch diese Gespinste, damit ein Rückschnitt des betroffenen Gehölzes erfolgen und eine Weiterverbreitung der Raupenplage vermieden werden kann.